Sachverhalte hinterfragen

Oberasbach steckt tief in einer Haushaltskrise. Schnelles Geld wird die Stadt nicht über die Wohnungsbaugenossenschaft WBG Zirndorf/Oberasbach (CSU-Idee), noch über eine zu gründende Stadtentwicklungs GmbH (BI-Idee) erhalten. Beide Gesellschaften haben zu wenig Eigenkapital. Eine weitere Neuverschuldung wird nicht gelingen, da bei diesem Thema die Rechtsaufsicht mit am Tisch sitzt.

Unbequeme Wahrheiten

Der Weg aus der Krise ist nicht die ungebremste Neuverschuldung. So würde die Krise nur verschärft. Die Stadt muss vielmehr sparen und die Einnahmenseite verbessern.

Ehrliche Aussagen

Im Rahmen des Konsolidierungskonzepts wurden schon Gebühren und die Hunde-Steuer erhöht (Stand Januar 26). Voraussichtlich wird eine Verdoppelung der Grundsteuer kommen, um die Haushalte 2026 und folgende genehmigungsfähig zu machen. Wir werden in den nächsten vier Jahren einen strikten Sparkurs fahren müssen und nur die wichtigsten Pflichtaufgaben umsetzen können. Mittelfristig können durch Neuansiedlung von Gewerbe und Schaffung von neuem Wohnraum Mehreinnahmen generiert werden. 

Die Freien Wähler werden den Hebesatz der Grundsteuer jährlich hinterfragen, um die Belastung aller Bürger/innen möglichst bald senken zu können.