Aktuelles
In der bis auf den letzten Platz gefüllten TSV-Gaststätte waren die Erwartung und das Interesse am überparteilichen Bürgermeisterkandidaten Thomas Diebenbusch deutlich zu spüren. Die Veranstaltung war ein intensiver Dialog zwischen Publikum und Kandidat. Die Gäste konnten durch ein Online-Voting-Tool nicht nur permanent ihr Feedback zu den angesprochenen Themen geben, sondern den Verlauf live mitbestimmen. Am Ende war der lange Applaus der mehr als 80 Gäste ein Zeichen für die Unterstützung des überparteilichen Ansatzes, Rückenwind für sein überzeugendes Auftreten und seine klaren Aussagen zur Kommunalpolitik speziell zur finanziellen Schieflage der Stadt.
Grußbotschaften von Norbert Schikora und Franz Forman
Beide Kommunalpolitiker erklärten den überparteilichen Ansatz. Norbert Schikora hält nichts von Schreihälsen oder Vielversprechern nach dem Motto: „Tutti frutti“ – für jeden etwas. Die Klientelpolitik der vergangenen Jahre hat ins Abseits geführt. Dagegen setzt er jetzt auf Zusammenarbeit und Miteinander, um die Krise meistern zu können. Franz Forman benennt die Dreifeldturnhalle als Ursache der finanziellen Schieflage. Er sieht in Thomas Diebenbusch die Person, die das Zeug hat, Oberasbach aus der Krise zu führen, und begründet dies mit den Eigenschaften des Kandidaten überparteilich, kompetent, gesprächsoffen, geradlinig und verlässlich.
Bürgerdialog
Zu Beginn seines Bürgergesprächs zitiert Thomas Diebenbusch Bill Gates: „Wir alle brauchen Menschen, die uns Feedback geben. Nur so können wir uns verbessern.“ Niemand sei frei von Fehlern, aber Fehler sollten sich nicht wiederholen. Aus diesem Grund setze er voll auf Rückmeldung, da ihm die Meinung der Besucher*innen besonders am Herzen liegt.
Bei den Politikfeldern wie Lebensqualität, Kinderbetreuung oder Schule erhält die Stadt sowohl in der Online-Umfrage wie auch im Saal durchwegs positive Bewertungen. Gleiches gilt grundsätzlich auch für den ÖPNV, obwohl hier von Teilnehmenden Verbesserungen in den Anbindungen und Taktungen gewünscht werden. Einzig die Frage nach der Zufriedenheit mit der Kommunalpolitik hat nur zwei von fünf Sternen. Hier spiegelt sich die bittere Erfahrung der Bürger*innen mit der fehlenden Leistungsfähigkeit der Stadt wider, die durch die Sparmaßnahmen in allen Bereichen, sowie die Einführung und Anhebung von Entgelten und Gebühren spürbar wird.
Aus diesem Grund stellt Diebenbusch die Wiederherstellung der dauerhaften finanziellen Leistungsfähigkeit ganz oben auf seine Prioritätenliste. „Ohne die geht nichts in Oberasbach, so wie wir das eigentlich alle wollen.“ Krise bedeute immer auch Chance: „Wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren und gemeinsam neue Ideen, Synergien, sowie kreative Initiativen und Lösungen entwickeln.“ Das Konsolidierungskonzept der Stadt sei mittelfristig bis 2029 ausgelegt, auch wenn mancher glauben machen will, dass wir schon im nächsten Jahr aus dem Gröbsten heraus sind.
Er schließt die Versammlung mit dem Appell: „Ich trete an, weil wir kein ‚Weiter so‘ wollen. Es muss stets mutig und klar gesagt werden, was geht und was nicht geht. Ich stehe heute hier, weil ich unzufrieden bin! Die Stadt befindet sich im falschen finanziellen Fahrwasser. Die Handlungsfähigkeit ist massiv eingeschränkt. Die Verantwortung für die Misere liegt nicht bei Einzelpersonen, wie manche glauben machen möchten, sondern vielmehr bei Mehrheiten im Stadtrat, den Entscheidungsträgern. Jetzt ist die Zeit für den Kurswechsel und die Änderung der Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat. Ich will, dass die Bürger von Oberasbach wieder von der Stadtentwicklung profitieren und die vielen Vorzüge unserer Stadt genießen können. Es ist mein Wunsch, dass Sie später sagen, ja, es hat sich gelohnt, die Mühen auf sich zu nehmen – für sich selbst, ihre Kinder oder Enkel.“