11.11.2025
Nominierung der Stadtratsliste

In der Nominierungsversammlung haben die Freien Wähler einstimmig die Liste für die Stadtratswahl aufgestellt. Sie treten geschlossen und hochmotiviert für den politischen Wechsel im Stadtrat an, der unter der absolut schwierigen Finanzlage der Stadt dringend geboten ist.

Noch vor der Kommunalwahl muss die Stadt ein Konsolidierungskonzept aufstellen und ein Haushaltsloch von mindestens 16 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren stopfen. Felix Kißlinger nennt den Grund für die schwierige Haushaltssituation: „Die finanzielle Lage ist in scheinbar fetten Jahren durch politische Fehlentscheidungen wie die Sanierung der Hans-Reif-Sporthalle und dem Bau der Dreifachturnhalle selbst mitverschuldet. Diese Entscheidung haben die Freien Wähler als einzige politische Kraft nicht mitgetragen.“ Franz Forman spricht sich für neue Mehrheiten im Stadtrat aus: „Um die Handlungsfähigkeit der Stadt wieder gewinnen zu können, brauchen wir den politischen Wechsel sowohl im Bürgermeisteramt, als auch im Stadtrat.“ Zusammen mit den Grünen haben die Freien Wähler den unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Thomas Diebenbusch aufgestellt und treten zur Kommunalwahl mit einer attraktiven Liste an. 

Der Fraktionsvorsitzende Felix Kißlinger führt die Liste an. Die Stadträte Bastian Gill und Franz Forman stehen auf den Plätzen 2 und 7. Gerhard Keppner, 1. Vorstand Freie Oberasbacher Bürger, und Ewald Trost, Ehemann von Frau Huber, treten auf den Plätzen 3 und 6 an. Anselm Kißlinger, Jugendleiter beim CVJM und Christa Bartsch, Sprecherin des Aktionkreises Fairtrade, haben die Plätze 4 und 5. Mit Platz 8 beschließt Nico Knauß, Bereitschaftsleiter des Roten Kreuzes Oberasbach das erste Drittel der Liste. 

Die Freien Wähler sehen gute Chancen für mehr Sitze im Stadtrat und wollen mit anderen Gruppierungen wie den Grünen im Stadtrat zusammenarbeiten, um möglichst schnell die Finanzen neu zu ordnen und die Leistungsfähigkeit der Stadt wieder zurückzugewinnen. Ohne die Leistungsfähigkeit der Stadt können Pflichtaufgaben und von den Bürgern geschätzte freiwillige Leistungen nicht mehr erbracht werden, wie z.B. die Pflichtaufgaben Bau der offenen Ganztagsschule, Neubau der Mittel- und Grundschule oder Sanierung der maroden Straßen, sowie die freiwilligen Leistungen, Vereinsförderung, Quartiersmanagement, Volkshochschule oder Bücherei.