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Umweltprogramm

Umweltprogramm für Oberasbach

Christa Bartsch
Listenplatz 19

Miteinander die Zukunft meistern
Bilder zum Thema

Konkrete Maßnahmen:

  • Neubau-Förderung von Passivhäusern (1,5 Liter Haus) in Oberasbach als Pilotprojekte mit einem Zuschuss von je 5.000,- ¤
  • Förderung von bestehenden Gebäuden, die energetisch auf 30 kWh Heizwärmebedarf pro m² und Jahr (3 Liter Haus) saniert werden mit je mindestens 3000,- ¤.
  • Ausbau von Nahwärmenetzen in Neubaugebieten und in Sanierungsgebieten, um die ökologischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten der Kraft-Wärme-Kopplung und von nachwachsenden Rohstoffen sinnvoll nutzen zu können mit je mindestens 3000,- ¤.
  • Für diese Maßnahmen steht eine Fördersumme von 50.000,- ¤ pro Jahr zur Verfügung.
  • Förderung von privaten Energiesparmaßnahmen durch Informationen und Aufklärungsarbeit.
    Nachahmenswert finden wir die SamS-Initiative der Stadt Nürnberg
    umwelt.nuernberg.de/download/info/sams-faltblatt.pdf
  • Stadtteilbezogene Informationsveranstaltungen über die Möglichkeiten der Gebäudesanierung und der angebotenen Förderungen für Siedlungen, die im gleichen Zeitraum gebaut wurden.
  • Information zu Regenwassernutzungsanlagen, u.B. Regenwassernutzung im Privathaushalt für Toiletten bei Neubauten.
  • Schaffen von privaten und öffentlichen Versickerungsflächen, um möglichst wenig Regenwasser über die Bäche abzuleiten und möglichst viel Grundwasserneubildung zu erreichen.

Begründung:

Die Durchschnittstemperatur auf der Erde klettert auf immer neue Höchststände, seit zivilisierte Menschen auf Ihr leben. Heute erleben wir auf allen Kontinenten die Auswirkungen des Klimawandels:

Die abschmelzenden Polkappen, verheerende Dürren, Trockenheit in der Landwirtschaft und Völkerwanderungen, Trinkwasserknappheit mit Kriegen als Folge, Wüstenbildung in Südeuropa, Stürme und verheerende Überschwemmungen. Die Menschheit steht vor der größten Herausforderung, die Folgen der Erderwärmung zu bremsen und umzukehren - ein gigantisches Experiment mit unserem Planeten bei offenem Ende!

Der Klimawandel wird unsere Bürger und Kommunen finanziell stark treffen: Direkte Schäden durch Platzregen und Überschwemmungen, Trockenheit in der Landwirtschaft. Schon lange weisen Fachleute auf höhere Straßen-Instandsetzungskosten hin. Unsere Straßenbeläge verformen sich schneller bei Belastung durch den Verkehr und den höheren Temperaturen. In Südeuropa werden andere Mischungen für den Straßenbelag verwendet. Die Kosten für die Senkung der Treibhausgase oder einen effizienten Energieeinsatz werden auch unsere Haushalte belasten.

Immer häufiger trifft es auch unsere Region. Der Landkreis Fürth gehört zu den regenärmsten Gebieten in Deutschland, der Grundwasserspiegel sinkt. Betroffen sind insbesondere Landwirte. Auch Teiche und Bäche werden austrocknen, viele Wassertierarten verschwinden. Flach wurzelnde Bäume werden aus dem Wald, aus unseren Städten und Gärten verschwinden, andere Bäume werden geschädigt. Fehlende Stadtbäume bedeuten weniger Verdunstung in den Städten, das Kleinklima wird heißer, weil die Verdunstung der Bäume fehlt. Die Staubbelastung nimmt zu, weil der Staub nicht mehr gebunden wird. Insbesondere ältere Menschen werden darunter leiden.

Aus diesem Sachstand leiten wir unser Umweltprogramm ab

  • Steigerung der Energieeffizienz,
  • Förderung der Energieversorgung mit möglichst wenig Klimaschadstoffen,
  • Maßnahmen, um das Grundwasser in der Region zu halten.

Passivhaus: 1,5 Liter
Niedrigenergiehaus: 3 Liter
Standard: 15 Liter