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29. April
Mehrgenerationenprojekt
Die Mitglieder des Runden Tisches zum Mehrgenerationenprojekt in Oberasbach besuchten das Mehrgenerationenhaus Dorflinde in Langenfeld im Landkreis Neustadt Aisch.
Voller Stolz präsentierten die Langenfelder Ihre umgebaute alte Scheune mitten in der 1000 Seelen-Gemeinde. Sie verdanken die Umsetzung ihres Projektes der Beharrlichkeit und dem ungebrochenen Willen zum Erfolg ihres Bürgermeisters Reinhard Streng.
In der Gemeinde Langenfeld wird die Dorflinde von allen Generationen getragen: Ca. 20 ehrenamtlichen Arbeitskreismitgliedern tragen das tägliche Angebot der Dorflinde und knapp 100 Mitbürgern bieten haushaltsnahe Dienstleistungen für ihre Mitbürger an.
Schon im ersten Jahr hat die Dorfline auf Bundesebene Preise gewonnen:
- Im Wettbewerb "Land und Leute - Kleine Gemeinden gestalten ihre Zukunft im demografischen Wandel" hat Langenfeld mit dem Projekt "Dorflinde" den ersten Platz gewonnen. Die Wüstenrot Stiftung suchte mit dem Wettbewerb nach neuen Konzepten für das Wohnen älterer Menschen im ländlichen Raum.
- Weiter ist Langenfeld Preisträger des Wettbewerbs "Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit". Das Mehrgenerationenhaus Langenfeld bewarb sich unter anderem mit einem Konzept zu generationenübergreifendem Wohnen. Im Umfeld des Mehrgenerationenhauses sollen in leerstehenden Gebäuden Eigentums- und Mietwohnungen für selbständiges und betreutes Wohnen sowie alternative Wohngemeinschaftsformen entstehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden in die Gemeinschaft der Dorflinde integriert und können die Dienstleistungsangebote des Mehrgenerationenhauses nutzen.
Langenfeld wird bekannt: Der 1. Bürgermeister und ein Vertreter des Arbeitskreises der Dorflinde haben im März auf einer Fachtagung in Berlin einen Workshop zum Thema: "Herausforderungen des demografischen Wandels am Beispiel des ländlichen Raums" geleitet.
Die Besucher aus Oberasbach waren beeindruckt. Der Glaube kann Berge versetzen. Langenfeld ist ein Beispiel dafür.


