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29. März
Neuer Bauhof hat Priorität

- Die Türen im Keller sind gerade mal 1,60m hoch.
Freie Wähler besichtigen den städtischen Bauhof
Am Mittwoch, dem 29. März, besichtigten die Freien Wähler den Bauhof der Stadt Oberasbach. Sie konnten sich dort ein Bild von den miserablen Arbeitsbedingungen machen: Die Räumlichkeiten sind für die 38 Mitarbeiter viel zu eng und entsprechen auf keinem Fall heutigen Standards. Mitarbeiterinnen könnten zur Zeit gar nicht eingestellt werden, da für sie keine Räume zur Verfügung stehen.
Jeder Winkel wird genutzt. Es gibt mehrere Werkstätten, die ungenügend beheizt sind. In schlecht gedämmten Räumen stellen elektrische Radiatoren gerade mal sicher, dass die Zimmertemperatur bei Frost nicht unter den Gefrierpunkt sinkt. Die Kellerräume haben eine niedrige Deckenhöhe und die Türen erreichen dort gerade mal ca. 1,60m Höhe.
"Das marode Erscheinungsbild des Bauhofs macht einen Neubau unumgänglich," erklärte Stadtrat Franz X. Forman, " Auf der anderen Seite ist es nicht verständlich, dass die Stadt seit 1994 ein Grundstück für einen Neubau pachtet, und erst jetzt nach 12 Jahren die Errichtung in greifbare Nähe rückt. Durch gemeinsame Anträge mit CSU und FDP haben wir in den Jahren 2003 bis 2005 den Neubau forciert und ein Gutachten erwirkt, das heute eine sehr gute Grundlage für die bauliche und personelle Konzeption des neuen Bauhofs liefert." Anfangs sperrte sich die SPD gegen diese Vorgehensweise, hat aber später sämtliche Beschlüsse mitgetragen. "Es gab auch eine Demonstration vor dem Rathaus. Vielleicht erleben wir beim Thema 'Dreifachturnhalle' eine Parallele", mutmaßt Forman, "Für die Freien Wähler jedenfalls hat der Neubau des Bauhofs erste Priorität."

