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Pioniere der Energiewende

Am Do, 24.05.2012 findet um 19.30 h in der Grundschule Altenberg, Kirchenweg 47 die Prämierung modellhafter Bauprojekte 2011 statt. Zu Beginn berichtet Herr Sladek aus Schönau in einem spannenden Vortrag über den Weg einer Bürgeriniative zum mittlerweile bundesweiten Stromversorger. Lassen Sie sich diesen interessanten Abend nicht entgehen!

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25. April

Offener Brief an den Bürgermeister

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

zweifelsfrei steht nun fest, dass Sie gelogen haben. Dies wurde von unabhängiger Seite, der Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises, dokumentiert. Die Liste über den Schriftver­kehr zwischen Stadt und Landkreis enthält neben angeblich privater Schreiben den offiziellen Brief vom 25. Juli 2006, in dem die Stadt dem Landkreis die Eckdaten der Hallenanmietung mitteilt. Der Brief ist von Ihnen unterzeichnet. Seine Existenz haben Sie stets geleugnet.
Im genannten Schreiben weichen Sie vom Stadtratsbeschluss ab, indem Sie zum Nachteil der Stadt eine kürzere Laufzeit und eine geringere Mindestwochen­stundenzahl beantragen. Leidtragende sind die Sportvereine. Der Bürgermeister ist an die Beschlüsse des Stadtrats gebunden. Ihre korrekte Aus­führung ist eine absolut unverzichtbare Voraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammen­arbeit und ein gutes Arbeitsklima im Stadtrat.

Leider ist die ganze zurückliegende Legislaturperiode von unaufrichtigem Verhalten und Fehlinformationen Ihrerseits geprägt. Zu nennen ist unter anderem der Streit um das Ge­werbegebiet "Leichendorfer Straße", mit einer Liste angeblicher Arbeitsplätze, die von Ihnen nie belegt werden konnten. Ähnliches passierte beim Areal am Milbenweg. Obwohl Sie vom Bauunternehmer seit April über dessen Vorhaben genau in Kenntnis gesetzt wurden, haben Sie erste spärliche In­formationen erst im Oktober im Stadtrat bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt hatten uns bereits besorgte Bürger auf die Planungen aufmerksam gemacht. Eine solche Informations­politik ist für den Stadtrat völlig unhaltbar.

Wie geht es nun weiter?

Es liegt an Ihnen, dem gesamten Stadtrat ein Angebot zu machen, wie zu einem Minimum an Vertrauen zurückgekehrt werden kann. Die Amtsperiode dauert noch ein Jahr und es stehen genügend Aufgaben an, die noch vorangebracht werden müssen. Wir werden uns keinem Vorschlag Ihrerseits verschließen.

OffenerBrief.pdf - Offener Brief an den Bürgermeister0.9 MB

Antwort des Bürgermeisters

Sehr geehrte Herren,

Stil, Inhalt und die Vorgehensweise Ihres "Offenen Briefes" begründen einen mehr als berechtigten Verdacht, dass das angesprochene Minimum an Vertrauen nur Lippenbekenntnisse sind. Auf dieser Basis ein konstruktives Arbeitsklima begründen zu wollen, erscheint kontraproduktiv.