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23. Oktober
Anträge zum Haushalt 2007
1. Konzept Oberasbach
Die Stadt Oberasbach erstellt oder überarbeitet Konzepte, wie sich die Kommune in den nächsten Jahren entwickeln soll. Folgende Themen sollen in Angriff genommen werden:
- Leitbild,
- Überarbeitung des Flächennutzungsplans,
- Entwicklung des Öffentlicher Nahverkehrs und des Individualverkehrs,
- Radwegekonzept,
- Kultur-, Jugend- und Freizeitzentrum,
- Ortszentrum.
Der Flächennutzungsplan sollte alle 10-15 Jahre überarbeitet werden. Im nächsten Jahr erreichen wir diese Zeitspanne.
Die Verkehrsentwicklungsplanung erfordert die Zusammenarbeit mit der Stadt Zirndorf. Sie sollte unbedingt angestrebt werden.
In die Diskussion muss die Öffentlichkeit eingebunden werden, um eine größere Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt zu erzielen.
Bevor erste Planungsaufgaben vergeben werden, sollte ein schlüssiges Konzept eines neuen Kultur-, Jugend- und Freizeitzentrums stehen.
2. Familienfreundliches Oberasbach
Mittagsbetreuung
Es soll geprüft werden, ob Schülerinnen und Schüler tageweise in der Mittagsbetreuung aufgenommen werden können.
Forum junger Talente
Die Stadt organisiert die gleichnamige Veranstaltung. Auf ihr erhalten Musikschulen oder junge Leute aus Oberasbach Gelegenheit, ihr Können einem Publikum zu präsentieren. Es dient der Förderung von jungen Talenten im Bereich Musik und Tanz.
In Oberasbach haben wir genug Talente, um ein solche Veranstaltung mit jungen Künstlern zu besetzen. Eine solche Förderung Jugendlicher fehlt in unserer Stadt.
Errichtung eines Jugend-Aktivspielplatz
Der Lebens- und Spielraum von größeren Kindern und Jugendlichen wird mehr und mehr eingeengt und der Kontakt zu Mitmenschen, Natur und Tieren gestaltet sich immer schwieriger.
Als eine Spielraumgestaltung für Kinder bietet ein Aktivspielplatz Raum, Zeit, Material und Unterstützung, um Erfahrungen machen zu können, die sie woanders nicht mehr machen können oder nur aus zweiter Hand erfahren.
Benötigt wird ein Außengelände von ca. 5000 qm und wenn möglich, ein Häuschen oder ein Bauwagen als Rückzugsgebiet.
Vorschlag: Entweder an der Faber-Castell-Straße, an der sich schon Bauwägen der offenen Jugendarbeit befinden oder in der Nähe des neuen Bauhofes, so dass auch Kinder und Jugendliche aus Rehdorf, die bisher noch keinen Spielplatz in ihrer Nähe haben, sich dort aufhalten können.
Es soll sich um eine pädagogisch (Jugendhausmitarbeiter) betreute Einrichtung mit keinem festen Programm handeln. Kinder und Jugendliche können ihre eigene Hütte bauen, mit den verschiedensten Materialien basteln und dadurch den Umgang mit der Umwelt und Natur lernen.
3. Sanierung der Hans-Reif-Turnhalle
Die umfassende Sanierung der Turnhalle wird in das Haushaltsjahr 2008 geschoben. Es werden im Jahr 2007 nur die absolut dringlichen Maßnahmen umgesetzt, die ein Gutachter benennen soll.
Im Haushalt 2007 muss der Ersatz eines Feuerwehrfahrzeugs um ein Jahr vorgezogen werden. Um den Haushalt nicht zu strapazieren, kann die Sanierung im Gegenzug um ein Jahr nach hinten geschoben werden.
4. Budgets im Haushalt 2007
Die bestehenden Haushaltsbudgets für vergleichbare Einrichtungen müssen auf gleicher Grundlage (Leistungen und Pflichten) festgelegt werden.
Im Vorgriff auf künftige Budgets wird den städtischen Feuerwehren im Jahr 2007 ein Budget gewährt. Der genaue Betrag soll von der Verwaltung und den Verantwortlichen der Wehren einvernehmlich bestimmt werden.
Die Neuanschaffung von Fahrzeugen sind nicht Bestandteil des Budgets.
Die Beschaffung soll gemeinsam erfolgen.
Budgets sind ein wesentlicher Bestandteil des neuen Steuerungsmodells. Sie ermuntern die Einrichtungen zur Übernahme eigener Verantwortung und fördern ein verantwortungsbewusstes, sparsames „Haushalten“.
5. Friedhof
Die Verwaltung wird beauftragt nach Kosteneinsparungsmöglichkeiten für den Unterhalt zu suchen, um das auflaufende Defizit zu verringern.
Der Friedhof gehört zu den kostendeckenden Einrichtungen. Der Deckungsgrad entwickelt sich nach der letzten Gebührenerhöhung ungünstig. Hier ist eine Initiative von Seiten der Stadt dringend erforderlich.
6. Radwege
Der Radweg an der Straße „Am Hainberg“ soll saniert werden.
Der Steig von der Sandstraße in den Bibertgrund soll so ausgebaut werden, dass er mit Fahrrädern befahren werden kann.
Der Steig befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Durch den fahrradgerechten Ausbau erhoffen wir uns, dass er noch besser angenommen wird.
| Haushalt_2007.pdf - Haushaltsanträge im Wortlaut | 146 KB |

