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26. November
Standort ist nicht die Kernfrage eines gemeinsamen Bauhofs

- Bauhof der Stadt Oberasbach
Im Juli brachen Stadträte aus Zirndorf und Oberasbach nach Baden-Württemberg auf, um den gemeinsamen Bauhof der Städte Böblingen und Sindelfingen zu besuchen. Zwischen der Idee und dem Bezug des neuen Gebäudes lagen im Ländle gerade mal zwei Jahre. In Franken schlägt man ein anderes Tempo ein: Erst im Oktober hat sich der Stadtrat in Zirndorf wieder mit dem Problem befasst. Das Projekt droht jetzt an der Standortfrage des gemeinsamen Bauhofs zu scheitern.
Franz X. Forman, Stadtrat der Freien Wähler, kann dies nicht verstehen: „In Oberasbach haben die Befürworter einer Zusammenarbeit der Städte eine Stadtratsmehrheit. Sie haben nie die Forderung erhoben, am Grundstück bei Rehdorf fest zu halten. Im Gegenteil wurden stets die interessanten Standorte, wie die ehemalige Müllverbrennung und der Kreisbauhof an der Rothenburger Straße, genannt. Wenn man die zähe Diskussion verfolgt, kann man eher den Eindruck bekommen, dass hier beide Stadtoberhäupter einen Grund suchen, um das Projekt sterben zu lassen.“ Einwände von Bürgermeister Kohl, wie den Zugriff des Rathauses auf die Mitarbeiter eines künftigen gemeinsamen Bauhofs, lässt er nicht gelten: „Zu viel Einfluss der Politik hat stets geschadet.“ An die Adresse von Bürgermeister Allar gerichtet glaubt Forman nicht, dass schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, um aus dem Erbpachtvertrag des Standorts bei Rehdorf heraus zu kommen. Er fordert mehr Engagement der beiden Städte „Auch in der Kommunalpolitik gilt das Sprichwort: 'Wo ein Wille, da ist auch ein Weg! Wenn in Oberasbach eine neuer Bauhof gebaut ist, ist die einmalige Chance einer Zusammenarbeit auf lange Zeit vertan!“

