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12. November
Kanalinspektion
„Bürgermeister Allar hat mit seinem Schreiben bezüglich der anstehenden erstmaligen Kanalinspektion mit Frist im Dezember 2003 tatsächlich viele Mitbürger aufgeschreckt.“, so Harry Diebner beim jüngsten Treffen der Freien Wähler in Oberasbach, „Die Reaktion der Bürgerinnen und Bürger sollte eher bei unserem Bürgermeister die Sirenen klingen lassen.“ Die städtische Entwässerungssatzung aus dem Jahr 1993 schreibt nach 10 Jahren eine Erstuntersuchung der Grundstücksentwässerungsanlagen vor. „Da stellt sich die Frage, wer hier schläft, die Bürgerinnen und Bürger oder die Stadt einschließlich des Bürgermeisters. Sogar auf der Bürgerversammlung war der Chef der Verwaltung, Herr Allar, noch nicht über die jetzt gültige Frist der Untersuchung unterrichtet“, bemerkte Stadtrat Franz Forman, „Erst dank des kompetenten Auftretens von Herrn Kleinlein wissen wir definitiv, dass die Frist auf den 31. August 2004 verschoben wurde.“
Eine aufgeweckte Stadt hätte im Frühjahr 2003 in einer Bürgerversammlung die Öffentlichkeit über die anstehende Untersuchung informiert und anschließend das nötige Informationsmaterial den Hauseigentümern vollständig zugestellt. Dann hätten wir auch die in Satzung vorgeschriebene Frist einhalten können.
Viele Unternehmer wurden auch wachgerüttelt: Die Werbe – und Informationsflut füllt zur Zeit die Briefkästen. Die Freien Wähler wollen einen Beitrag zur sachlichen Information der Bürger leisten und laden zu ihrer Veranstaltung am Mittwoch, den 19. November 2003, um 20.30 Uhr nach St. Markus ins Gemeindehaus ein. Dort werden Fachfirmen die Untersuchung vorstellen, das eingesetzte Gerät präsentieren und über mögliche Reparaturen sprechen. Sie können dort auch Filmaufzeichnungen aus Kanälen sehen. Dank der neuen Frist empfahl Harry Diebner am Ende der Versammlung den Oberasbachern, erst einmal Ruhe zu bewahren und vor Entscheidungen eine Nacht zu schlafen.

